Tower Bridge, London with pedestrians and cyclists in the foreground stopping to look at Historic England's I am London exhibition panels in a pedestrianised area on the south bank.
Historic England's I am London exhibition at More London Riverside, London Bridge City April 2017 © Historic England
Historic England's I am London exhibition at More London Riverside, London Bridge City April 2017 © Historic England

Über Historic England

Historic England ist die öffentliche Einrichtung, die Bürgern dabei hilft, die historische Umwelt Englands zu erhalten, zu genießen und zu zelebrieren.

Wir schützen, verteidigen und retten die Orte, die uns und unsere Vergangenheit als Nation definieren. Dies umfasst Archäologie an Land und unter Wasser, Bauwerke und Gebiete von historischer Bedeutung, als schutzwürdig ausgewiesene Landschaften und historische Elemente der allgemeinen Landschaft.  Über 400.000 in ganz England verteilte Stätten wurden von Historic England als national schutzwürdig ausgewiesen und viele weitere sind örtlich geschützt und hoch angesehen.

Außerdem ist Historic England offizieller Berater der Regierung für internationale Konventionen, Verordnungen und Richtlinien, einschließlich der 20 englischen UNESCO-Weltkulturerbestätten und sonstiger großer Projekte. Wir arbeiten mit internationalen Organisationen zusammen, die sich für Denkmalpflege und -erhaltung einsetzen, wie ICCROM, ICOMOS, ICOM, dem UNESCO Welterbezentrum, dem World Monuments Fund, der Europäischen Union, dem Expertennetzwerk European Heritage Heads Forum und dem Europarat.

Auf nationaler Ebene bieten wir fachkundige Beratung für örtliche Planungsbehörden, Investoren, Eigentümer und Gemeinden, um dafür zu sorgen, dass unser gemeinsames historisches Umfeld durch einen kollaborativen und integrativen Ansatz verstanden und gepflegt wird und alle Freude daran haben.

Dies erfolgt durch:

  • Forschung und Innovation: Inauftraggabe und Ausführung von Forschungsarbeiten für den Kultererbesektor sowie Erstellung jährlicher Studien zum Status des englischen Kulturerbes („Heritage Counts“).
  • Archive, Information und Verwaltung: Führung von Archiven von nationaler Bedeutung, die Englands historische Umwelt dokumentieren.
  • Schutz: Beratung örtlicher Behörden und Gemeinschaften, um einen einheitlicheren Ansatz für die Identifizierung und Verwaltung von örtlichem Kulturgut in ganz England zu fördern.
  • Subventionen: Die Verteilung von Subventionen an nationale und lokale Organisationen zur Pflege und Erhaltung historischer Bauwerke, Denkmäler und Landschaften.
  • Gefährdetes Kulturerbe – Heritage at Risk: Das „Heritage at Risk“ Programm hilft uns, den Allgemeinzustand der historischen Stätten in England besser zu verstehen. Dieses 2008 ins Leben gerufene Programm identifiziert Stätten, die durch Vernachlässigung, Verfall oder unangemessene Bau- und Erschließungsmaßnahmen besonders gefährdet sind.
  • Richtlinien, Fürsprache und Beratung: Wir beraten die britische Zentralverwaltung, welche englischen Kulturgüter von nationaler Bedeutung sind und als geschützt ausgewiesen werden sollten (durch Einschreibung in die Liste der unter Denkmalschutz stehenden Objekte, Klassifizierung als archäologische Schutzzone, usw.). Ferner beraten wir Lokalverwaltungen über den Umgang mit Änderungen an den wichtigsten Teilen des Kulturerbes und arbeiten mit anderen Organisationen zum Schutz des Kulturerbes sowie lokalen und nationalen Planungsorganisationen zusammen.
  • Ausbildung und Kapazitätenaufbau: Bereitstellung praktischer Fachkompetenzen durch Beratung, Ausbildung und Betreuung zur Entwicklung der Fähigkeiten von Menschen, die im Bereich Kulturerbe und praktische Denkmalspflege tätig sind. 2016–2017 haben wir Ausbildungsmöglichkeiten für rund 3.000 Fachleute aus örtlichen Behörden und dem gesamten Sektor bereitgestellt.
  • Lokale und internationale Kooperation: Wir arbeiten mit örtlichen Gemeinschaften zusammen, um diese zum Schutz und zur Bereicherung des Kulturerbes fachkundig auf höchster Ebene zu beraten, und tauschen uns mit Kollegen aus anderen Ländern aus, um Fachkompetenzen in Kulturgutbereich zu teilen und weiterzuentwickeln.
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